
Alex hat mal wieder Ärger: Nachdem ihr Claudia im Jahr zuvor das Abonnement eines Stadtmagazins geschenkt hat, bekommt sie nun Mahnungen, da sie das Abo nicht gekündigt hat. Sie sieht nicht im Geringsten ein, die Zeitschrift weiter zu beziehen - und zu bezahlen - und schickt daher der Redaktion einen gepfefferten Brief, nicht ohne eins ihrer Schwarz-Weiß-Fotos beizulegen. Der abgelichtete Hundehaufen soll ihrer Absage Nachdruck verleihen. Der Brief hat einen gewissen Erfolg, denn die Redaktion findet ihn so originell, dass sie Alex anbieten, zu einem Vorstellungstermin vorbei zu kommen. Alex' teilt die spontane Begeisterung von Claudia und Niko über das Jobangebot nicht, insgeheim fühlt sie sich aber doch geschmeichelt, was sie den Freunden gegenüber niemals zugeben würde. Schließlich entscheidet sie sich, den Vorstellungstermin wahrzunehmen und bereitet eine Mappe mit ihren besten Fotos vor. Der Hund der Familie verhält sich in der letzten Zeit sehr merkwürdig.
Alles wird anders - das erhofft sich Alex zumindest vom Beginn der Oberstufe. Das Kurssystem verheißt ein Leben ohne Claudia. Aber natürlich ist Claudia so schlau, genau die Kurse zu nehmen, die auch Alex gewählt hat, und so schallt Alex in der ersten Schulstunde nach den Ferien - dem verhassten Chemieunterricht bei Dr. Orthmanns - Claudias wohl bekannter 'Aaaalex'-Ruf entgegen. Ist doch alles wieder beim Alten? Nicht ganz: Daniel taucht nicht in der Schule auf - hat er Dr. Orthmanns Rat befolgt und die Schule geschmissen? Claudias wilde Spekulationen, was Daniel wohl zugestoßen sein mag, verleiten Alex zu dem Fehler, Claudia von Daniels familiären Problemen zu erzählen, was Claudia zu noch größeren Sorgen animiert und ihr außerdem das schier unüberwindbare Hindernis in den Weg legt, ein Geheimnis für sich bewahren zu müssen.